Es war ein großer Manta, einer von vieren, die in weiten Kreisen um die Taucher herumschwebten. Ich hatte mich in einer Senke im Lavafeld hinter dem Rest der Gruppe geduckt, und da kam er, direkt über mich hinweg, keine zwei Meter entfernt. Was für ein wunderbares Erlebnis. Aber nur eines von vielen während einer zehntägigen Reise in Indonesien. Komodo bot uns wirklich alles, von Mantarochen bis hin zu Fangschreckenkrebsen.

Der Anfang
Eine Gruppe von 15 Personen von Scuba Travel Ventures mit Sitz in San Diego war von Los Angeles aufgebrochen. Wir reisten über den Pazifik, um in Indonesien zu tauchen mit Indo Siren. Keiner von uns war zuvor mit diesem Unternehmen getaucht, und es war ein großartiges Erlebnis.
Das Schiff ist aus einheimischem Eisenholz in einer traditionellen indonesischen Werft gebaut. Es ist wunderschön verarbeitet, mit poliertem Mahagoni im gesamten Schiff und glatten Teakholz-Decks. Die Crew war äußerst aufmerksam und gut ausgebildet, das Essen war hervorragend, und das Reisetempo war erholsam.
Through the course of the ten days, we experienced the most diverse dive experiences that I have ever seen on a single trip.
Der nördliche Teil
The north end of Komodo, at the beginning and end of the trip, had warm water at around 28 degrees Celsius. The warmer sea was green and full of plankton, and all of the associated filter feeders and macro photographic opportunities of Indonesian muck diving.
Als wir dann weiter nach Süden vordrangen, wurde das Wasser kühler und blauer, und die Meeresbewohner wurden größer und pelagischer.
During much of the trip we were diving over and around “black sand” created from volcanic activity. In the areas where we found it, the black sand covered the flat areas, with small corals appearing upon it. When disturbed it would run downward in small rivers.

Weiter südlich
Je weiter wir nach Süden vordrangen, desto schneller floss die Strömung. Felsnadeln, entstanden durch vulkanische Auffaltungen, wurden von starken Strömungen umspült und schufen einen weiteren Tauchplatz; voller Stachelmakrelenschwärme und Massen von Rifffischen. Bei einem frühmorgendlichen Tauchgang am „Cannibal Rock“ trafen wir auf mehrere Weißspitzen-Riffhaie. Die meisten schienen hochträchtig zu sein.
Wir tauchten die „Manta Alley“ ganz am Südende der Insel Komodo, Indonesien, am fünften Tag einer zehntägigen Reise. Das Wasser war blau, mit über 30 Metern Sicht und einer Temperatur von 25 Grad Celsius.
Und alles dazwischen
For me, the most extreme and exhilarating dive of the trip was “Roller Coaster.” As we dived along a wall leading to a point, two currents crashed together. We were told that at times there was a whirlpool on the surface. But at 30 meters, we sped along the wall, as fast as I have ever gone underwater. Right at the point, I was rolled over and over at least three times before coming out on the other side of the point and eventually into calmer, slow moving water.
Als wir in das flachere Plateau kurz hinter der Kante der Wand kamen, winkte mich einer der anderen Taucher heran, um mir eine kleine Seeschlange zu zeigen. Es war die erste, die ich je gesehen hatte. Sie jagte methodisch unter Felsen und Überhängen und zeigte kein Interesse an uns dreien, die wir ganz nah waren und zusahen.
Besonders der Fangschreckenkrebs
Moving north again, we did our second stop at a dive site named “Circus”. It gets its name from the numbers of lion fish that are around the site, but here is also the place that several divers found a mimic octopus. On a flat, near the edge of the dive area, my dive buddy, Bill Sarro, found a large Mantis Shrimp, completely out of its den. He had the right lens on at the right time, and got a great photo of the full Mantis, a rare treat!

Später, während des Dämmerungstauchgangs, rief mich einer der Tauchguides heran und zeigte auf einen Rotfeuerfisch. Das fand ich etwas seltsam, da wir bei den meisten Tauchgängen schon mehrere gesehen hatten. Ich begann ihn zu fotografieren und stellte dann, nach mehreren Aufnahmen des Rotfeuerfisches, fest, dass der große Schwammklumpen neben dem Rotfeuerfisch in Wirklichkeit kein Schwamm war, sondern ein riesiger, pfirsichfarbener Anglerfisch. Seine Tarnung war so gut, dass ich rundherum schwamm und ihn beinahe völlig übersehen hätte.
Zum Abschluss
An den letzten beiden Tagen der Reise erreichten wir erneut das Nordende von Komodo. Das Wasser war wieder warm und grün von Plankton. Die Meeresbewohner wurden kleiner, und wir wechselten zu Nahaufnahme-Objektiven. Jeder Tauchgang brachte neue und vielfältige Nacktschneckenarten hervor, darunter einige der farbenprächtigsten, die ich je irgendwo gesehen habe.
Und an Land?
Neben dem spektakulären Tauchen darf man sich eine weitere Gruppe von Erlebnissen nicht entgehen lassen: die Komodowarane.
Früh am vierten Morgen fuhren wir an Land. Der Komodo-Nationalpark ist ein Weltnaturerbe und Heimat der berühmten Komodowarane. Komodowarane sind sehr große Echsen, die ausschließlich auf Komodo und einigen umliegenden Inseln vorkommen. Sie sind Fleischfresser, und Geschichten, in denen sie Menschen nachstellen, sind weit verbreitet.
We met two guides who led us on a hike through the park. I was surprised at how hilly and dry the area is. I had expected much more of a rain forest environment, but such is not the case. We found several dragons during the hike. The guides used long sticks that they carried with them to herd the dragons away from our group.

Auf Wiedersehen
Zurück am Flughafen verabschiedeten wir uns und stiegen ins Flugzeug. Es war nur ein kurzer Sprung nach Bali für zwei weitere Tage auf dieser sanften Insel, bevor der lange Rückflug nach Hause anstand.
Ohne Zweifel werde ich wiederkommen. Das Tauchen war mit Sicherheit das vielfältigste, das ich je erlebt habe. Wir haben tatsächlich alles gesehen, von Mantarochen bis zu Fangschreckenkrebsen und alles dazwischen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nur an der Oberfläche dessen gekratzt habe, was in diesem Unterwasser-Mekka möglich ist.
Wir danken Sandy Sondrol erneut für seinen großartigen Artikel „Von Mantarochen bis Fangschreckenkrebsen“ über seine Reise nach Indonesien mit Master Liveaboards.
Aufgewachsen an einem See in Iowa, wurde Sandy Sondrol nach eigener Beschreibung zur „Wasserratte“ und machte seine ersten Tauchgänge Mitte der 1960er Jahre. 1994 gab er seine Anwaltskanzlei auf und zog nach Grand Cayman, um Tauchlehrer und Bootskapitän für Bob Soto’s zu werden. Nach fast zehn Jahren auf Cayman ging es zurück in die Staaten, wo er drei Jahre lang bei den Nekton-Tauchsafarischiffen anheuerte. Später wurde er stellvertretender Herausgeber von Dive Chronicles, und heute arbeitet er als hauptberuflicher freier Autor und Fotograf. Er besitzt eine USCG-Kapitänslizenz für 500 Tonnen mit über 4.000 Tagen auf See und ist PADI Master Scuba Diver Trainer mit neun Spezialgebieten und mehr als 4.500 Tauchgängen. Mehr von seiner Arbeit sehen Sie hier.



